Individuelle Suchthilfe

Änderungen im Gesetz zur Spendenabsetzbarkeit

Für private Spenden, die ab 1.1.2017 getätigt werden, gilt das neue Gesetz zur Spendenabsetzbarkeit. 
Dieses Gesetz bestimmt, dass die Spendenorganisationen für Sie die Meldung beim Finanzamt machen müssen. Sie als Spenderin/Spender können Ihre Spenden nicht mehr selbst bei Ihrer ArbeitnehmerInnenveranlagung geltend machen.
Dazu benötigen wir Ihren Vor- und Nachnamen (laut Meldezettel) sowie Ihr Geburtsdatum. Wir müssen zu Beginn des Folgejahres den Finanzbehörden Ihre Spenden bekannt geben. Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden die Daten verschlüsselt übermittelt. Ihre Spenden werden dann automatisch in Ihrer ArbeitnehmerInnenveranlagung berücksichtigt.
Wir ersuchen Sie daher, auf Erlagscheinen sowie auf unserem Online-Formular Ihren Namen, wie er auf dem Meldezettel vermerkt ist, sowie Ihr Geburtsdatum anzugeben, wenn Sie Ihre Spende absetzen wollen.
Die Regelung betrifft ausschließlich Spenden, die als Sonderausgaben zu berücksichtigen sind. Spenden die aus dem Betriebsvermögen geleistet werden ("Unternehmensspenden") und daher als Betriebsausgaben zu berücksichtigen sind, sind nicht von der Übermittlungspflicht erfasst und werden wie bisher gehandhabt.
Unsere Verpflichtung, für private Spenden auf Verlangen eine Spendenbestätigung auszustellen, entfällt somit.
Das Finanzministerium informiert hier über die neue Regelung über Sonderausgaben.

Wir werden uns gerne an Personen wenden, die heuer bereits eine Spende getätigt haben und deren Adresse wir besitzen, um gegebenenfalls die ausständigen Daten einzuholen. Wir bedanken uns bei an dieser Stelle bei allen UnterstützerInnen des Verein Dialog.