Antwort: Der einfachste Weg ist, während der Öffnungszeiten in einer unserer Beratungsstellen anzurufen und einen persönlichen Termin zu vereinbaren. Die Öffnungszeiten erfahren Sie bei den Standorten, die jeweils für gewisse Wiener Gemeindebezirke zuständig sind. Im persönlichen Gespräch können Sie Ihre Anliegen und Wünsche besprechen und die MitarbeiterIn wird Ihnen die entsprechenden Angebote unserer Einrichtung näherbringen.
topAntwort: Nein, unsere Angebote sind für Betroffene und Angehörige kostenlos.
topAntwort: Ja. Eine professionelle Betreuung/Behandlung und die Arbeit im multiprofessionellen Team erfordert die Erhebung und Speicherung von Daten. Wir verwenden dazu zwei Systeme: eine individuell geführte Karteikarte der ÄrztInnen und BetreuerInnen und daneben ein standardisiertes elektronisches Dokumentationssystem.
Wir halten uns dabei an das geltende Datenschutzgesetz und informieren alle Personen, die bei uns Leistungen in Anspruch nehmen, zu Beginn über diese Bestimmungen.
Antwort: Die Psychosoziale Betreuung umfasst verschiedene Aspekte, wie:
Antwort: Grundsätzlich gibt es keine zeitliche Begrenzung für unsere Betreuungen.
Eine Betreuung kann nur einige wenige Gespräche umfassen, kann allerdings auch sehr langfristig angelegt sein. Die Dauer orientiert sich vor allem an den individuellen Bedürfnissen und Zielen unserer KlientInnen.
Antwort: Wir führen auch sogenannte Weisungsbetreuungen (gesundheitsbezogene Maßnahmen, Auflagen vom Gericht) durch. Um abschätzen zu können, um welche Art der Weisung es sich handelt, ist es unbedingt notwendig, dass Sie die Unterlagen, die Sie vom Gericht erhalten haben, zum Erstgespräch mitnehmen.
Erst nach einer Abklärungsphase, in welcher überprüft wird, ob wir Ihnen eine passende Behandlung anbieten können, kann mit der Betreuung begonnen werden. Es wird ein schriftlicher Vertrag über die Form der Betreuung zwischen Ihnen und der Betreuungsperson/unserer Institution abgeschlossen. Sie erhalten dann regelmäßig die erforderlichen Bestätigungen für das Gericht.
Antwort: Ja. Der Verein Dialog ist in den beiden Polizeianhaltezentren Wiens (Hernalser Gürtel und Rossauer Lände) vor Ort tätig. Im Polizeianhaltezentrum Rossauer Lände betreuen wir InsassInnen, die eine Verwaltungsstrafe absitzen sowohl sozialarbeiterisch, als auch medizinisch.
Unser sozialarbeiterisches Angebot ist geschlechtsspezifisch, unseren Grundsätzen entsprechend getrennt für Frauen und Männer. Unser medizinisches Angebot in beiden Häusern umfasst die suchtmedizinische und psychiatrische Behandlung für alle InsassInnen, also auch Schubhäftlinge. Nach der Entlassung ist eine Weiterbetreuung in einem Standort des Verein Dialog möglich.