Antwort: Das derzeit geltende Suchtmittelgesetz (SMG § 13) sieht folgende Vorgangsweise vor:
Liegt der begründete Verdacht auf Suchtmittelmissbrauch bei SchülerInnen vor, so ist wie folgt vorzugehen:
Sie als LehrerIn müssen die SchulleiterIn über Ihre Wahrnehmung informieren. Die SchulleiterIn hat eine Begutachtung durch die SchulärztIn zu veranlassen. Bei minderjährigen SchülerInnen sind die Eltern zu informieren. Die SchulärztIn wird gegebenenfalls gemeinsam mit der SchulpsychologIn abklären, ob aufgrund des Suchtmittelmissbrauchs eine Gesundheitsbezogene Maßnahme (Suchtmittelgesetz § 15) erforderlich ist. Ist eine GBM notwendig, so ist diese durch die SchulärztIn sicher zu stellen (z.B. durch Vermittlung an eine Drogenberatungsstelle und Kontrolle mittels Ambulanzkarte). Die SchülerIn darf aufgrund eines Verdachtes auf Suchtmittelmissbrauch nicht von der Schule angezeigt oder der Schule verwiesen werden.
Im Rahmen der Servicestelle unterstützen wir Sie gerne bei der Umsetzung dieses Vorgehens und kommen auch gerne in Ihre Schule. Besonders in Krisensituationen werden wir uns bemühen, mit Ihnen gemeinsam rasch und unkompliziert die erforderlichen Schritte zu setzen. Bei Bedarf ist eine Betreuung von SchülerInnen in einem der Standorte des Verein Dialog möglich.
mailto:spf@dialog-on.at
Antwort: Es hat sich herausgestellt, dass punktuelle Veranstaltungen zum Thema Sucht keine positive – im schlimmsten Fall sogar eine negative - Wirkung haben und nicht mehr den gängigen Standards moderner Suchtvorbeugung entsprechen. Das gilt ebenso für die Fokussierung auf das Thema Drogen (illegale Suchtmittel). Deshalb bieten wir keine Einzelvorträge in Klassen an, unterstützen Sie aber gerne bei der Umsetzung besserer Lösungen. Nehmen Sie dazu Kontakt mit uns auf, damit wir gemeinsam für Ihren Schulstandort etwas Passendes entwickeln!
Wir informieren Sie gerne darüber, was wichtig zu beachten ist, wenn mit Jugendlichen über Sucht gesprochen wird. In jedem Fall sollte über legale und illegale Suchtmittel, aber auch über Verhaltensweisen, die süchtig machen können (Fernsehen, Essen, Computer, etc.) gesprochen werden. Das Herausarbeiten der eigenen Ressourcen in Konfliktsituationen und die Erweiterung dieser persönlichen Handlungsfelder sind ein wichtiger Bestandteil sinnvoller Suchtvorbeugung. Umgang mit Gruppendruck, sich abgrenzen, den eigenen Standpunkt vertreten sind Themen, die z. B. im Rollenspiel erprobt werden könnten. Für nähere Informationen rufen Sie uns bitte an oder kommen Sie während der Öffnungszeiten in die Servicestelle für Prävention und Früherkennung. Für die genauere Planung und Durchführung eines Projektes (Ablauf, Methoden, praktische Beispiele) vereinbaren wir gerne mit Ihnen individuelle Termine.
Über die individuelle Projektplanung hinaus, informieren wir Sie gerne über fertige Präventionsprogramme für unterschiedliche Schultypen.
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Antwort: Die Servicestelle für Prävention und Früherkennung, die im Sommer 2006 eröffnet wurde, ist eine speziell für die Bedürfnisse von Schulen eingerichtete Institution. Darüber hinaus richten sich die Angebote der Dialog Akademie an alle interessierten Umwelten, z.B. Jugendzentren, Betriebe, Jugendvereine, Kurseinrichtungen oder Interessensgemeinschaften. Dabei stehen wir für individuelle Beratung sowie für maßgeschneiderte und bedarfsorientierte Angebote zur Verfügung, die wir gerne mit Ihnen erarbeiten und umsetzen.
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Antwort: In der Dialog Akademie arbeiten SuchtexpertInnen, die sowohl über theoretisches Wissen als auch über Erfahrungen in der Arbeit mit Suchtkranken oder –gefährdeten verfügen. Gerne stellen wir Ihnen dieses Wissen zur Verfügung, natürlich auch für wissenschaftliche Arbeiten. Darüber hinaus finden Sie in unserer Fachbibliothek Bücher, Zeitschriften, Videos und DVDs zu verschiedensten Aspekten des Themas Sucht.
Die Dialog Akademie bietet zusätzlich im Rahmen einer eigenen Veranstaltungsreihe laufend Vorträge und Workshops an. Das aktuelle Programm können Sie auf unserer Homepage einsehen. Die Anmeldung erfolgt über unser Büro. mailto:spf@dialog-on.at
Antwort: Sucht am Arbeitsplatz ist ein Thema, das in den letzten Jahren immer mehr ins Zentrum des öffentlichen Interesses gerückt ist. Neben der individuellen Betroffenheit hat Sucht auch viele negative Auswirkungen auf den Betrieb, wie etwa erhöhte Kosten oder eine Verschlechterung des Arbeitsklimas. Deshalb entschließen sich immer mehr Betriebe dazu, im Rahmen der Gesundheitsförderung auch dem Thema Sucht Raum zu geben.
Die Dialog Akademie informiert ArbeitgeberInnen, Angestellte, BetriebsrätInnen etc. über rechtliche Bestimmungen, berät über den Umgang mit suchtgefährdeten MitarbeiterInnen und unterstützt Unternehmen bei der Entwicklung von Interventionsketten. Spezielles Augenmerk legen wir dabei auf die Arbeit mit Lehrlingen und deren AusbilderInnen, für die wir spezielle Workshops anbieten.
Es freut uns, dass uns bereits zahlreiche namhafte Unternehmen beauftragt haben und das Vertrauen in uns durch Folgeaufträge bestätigt wurde. Werfen Sie einen Blick auf unsere Referenzliste!
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