Geschichte

Hier finden Sie Überblick über den Dialog von der Gründung im Jahr 1981 bis heute.

Die 1980er

buch alt (Quelle: aboutpixel.de | User: Konstantin Gastmann)

Die Idee zur Gründung des Vereins „Dialog – Hilfs- und Beratungsstelle für Suchtgiftgefährdete und deren Angehörige“ ist im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung in der Wiener Urania Ende der siebziger Jahre entstanden, der Verein wurde 1981 gegründet. Seit 1982 ist der Dialog ein eigenständiger Verein.

Die Arbeit wurde anfangs rein ehrenamtlich geleistet, die geringen Mittel für Raummiete und Ähnliches wurden über Straßensammlungen und Spenden lukriert. Die erfolgreiche Arbeit wurde durch öffentliche Förderungen anerkannt, die erste Mitarbeiterin konnte angestellt werden

Mitte der achtziger Jahre leistete der Dialog im Rahmen eines Pilotprojektes gemeinsam mit der Wiener Universitätsklinik einen Beitrag zur Vorbereitung jenes ministeriellen Erlasses, der die Grundlage der Substitutionsbehandlung bildet. Damit verbunden war ein erster Ausbau und die Beschäftigung mehrerer MitarbeiterInnen in der Hilfs- und Beratungsstelle. In den folgenden zehn Jahren wurden die Angebote weiterentwickelt und ausgebaut.

Die 90er

Ab Mitte der neunziger Jahre realisierte der Dialog mehrere Projekte im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft. Aus einem dieser Projekte wurde auf den Bedarf von KlientInnen reagierend „Needles or Pins“ gegründet, eine Stelle, die Arbeitsmarktorientierung und berufliche Integration zum Schwerpunkt hat.

Ende der neunziger Jahre konnte das “Beratungs- und Betreuungszentrum“ für die Wiener Bezirke Floridsdorf und Donaustadt installiert werden. Etwa zur selben Zeit begannen wir mit dem Projekt „Dialog im Polizeianhaltezentrum“, in dessen Rahmen mittlerweile als Regelbetrieb InsassInnen der Polizeianhaltezentren durch ÄrztInnen des Dialog vor Ort behandelt werden. Im April 2002 wurde das Aufgabengebiet um die sozialarbeiterische Betreuung von angehaltenen Frauen erweitert.

Das neue Jahrtausend

Mitte 2005 konnten wir durch die Installierung des Dialog 10 die Versorgungssituation für die BewohnerInnen der südlichen Wiener Bezirke deutlich verbessern. Neben der regionalen Schwerpunktsetzung hat sich der Dialog 10 auf die Arbeit mit Jugendlichen spezialisiert.

Diese Vergrößerung des Dialog haben für eine Weiterentwicklung unserer Aufbau- und Leitungsstrukturen genutzt. Die wesentlichsten Punkte dieser Veränderung waren die strukturelle Eingliederung unseres PAZ-Projektes in die Beratungsstelle Hegelgasse und teilweise neue Aufteilung der Verantwortungsbereiche im Leitungskreis.

Anfang Mai 2006 sind 79 MitarbeiterInnen verschiedener Professionen im Dialog tätig, das Beschäftigungsausmaß entspricht dem Äquivalent von rund 49 VollzeitmitarbeiterInnen.