"Über das Verstehen so genannter besonderer Zielgruppen, die Ermutigung hinzuhören und den Dialog mit jenen, die es wissen müssen"
In der Arbeit mit Menschen, die von Sucht betroffenen sind, wird rasch der Ruf nach SpezialistInnen laut. Spezialisierte Programme für besondere Zielgruppen lassen den Eindruck entstehen, nur mit ganz exklusivem Wissen seien ProfessionistInnen aus dem Sozial- und Gesundheitswesen in der Lage, diesen Personen zu helfen. Wir hingegen wollen KollegInnen aus angrenzenden Handlungsfeldern ermutigen, eigene Kompetenzen im Umgang mit dem Thema Sucht zu nützen. Die Veranstaltungen richten sich ebenso an KollegInnen aus der Suchtkrankenhilfe, die sich näher mit zielgruppen-spezifischer Arbeit auseinandersetzen wollen.
In der Veranstaltungsreihe befassen wir uns mit vier sehr unterschiedliche Zielgruppen: Angehörige, MigrantInnen, Jugendliche und Männer. Wir wollen uns damit auseinandersetzen, vor welchen soziokulturellen Hintergründen diese KlientInnen leben, mit welchem Bedarf und welchen Bedürfnissen sie an uns herantreten und welche „Sprachen“ es braucht, um miteinander in Dialog zu treten.