„Dass doch die Jugend immer zwischen den Extremen schwankt!“, seufzte schon Johann Wolfgang von Goethe und bringt damit die Außensicht vieler Älterer auf den Punkt: Das Erproben von Strategien, das Wechseln zwischen Nähe und Distanz, das Suchen nach Alternativen zu dem, was von den Eltern vorgelebt wird, all das stellt sich für Erwachsene häufig als missverständlich und bedrohlich dar. Kommen Suchtmittel oder auffällige Verhaltensweisen ins Spiel, fällt es oft auch ProfessionalistInnen schwer, einen adäquaten Umgang zu finden.
In der Veranstaltungsreihe „Jugendsünde Sucht?“ stellt die Dialog Akademie das Wissen und die Erfahrung von MitarbeiterInnen zur Verfügung, die mit Jugendlichen im Bereich Sucht und Suchtprävention arbeiten. Wir wollen KollegInnen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich sowie aus benachbarten Handlungsfeldern, aber auch andere Interessierte einladen, sich mit auffälligem Konsum oder Verhalten von Jugendlichen auseinanderzusetzen. Ziel der Veranstaltungen, die unterschiedliche Aspekte beleuchten, ist es, das Verständnis für die Situation heutiger Jugendlicher zu heben, um auch zum Thema Sucht in einen konstruktiven Dialog mit ihnen treten zu können – denn auch hier gilt Goethes Wort: „Die Jugend will lieber angeregt als unterrichtet werden.“
Jugendsünde Sucht - Veranstaltungsreihe
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