Individuelle Suchthilfe

Mutter Kind Gruppe

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Kinder drogen- und alkoholabhängiger Eltern haben ein höheres Risiko, eine unsichere Bindung zu entwickeln, welche dann selbst wiederum einen Risikofaktor bei der Entwicklung von Verhaltensauffälligkeiten und süchtigem Verhalten darstellt. Alle 14 Tage verwandelt sich unser Seminarraum in einen gemütlichen, geschützen Raum für ausgewählte Klientinnen und ihre Babies. Lisa Schindlauer, aktuell Leiterin der Gruppe, lädt gemeinsam mit einer Kollegin von der Sucht und Drogen Koordination Wien und einer Frühförderin immer wieder auch andere Expter_innen ein, um alle Fragen zu beanworten, die sich rund ums Muttersein, um Erziehungsfragen und um Grundbedürfnisse von Kindern, ergeben. Die Frühförderin steht uns mit vielen Infos und Tipps zum Thema Förderung der Kinder und Enwicklungsaufgaben zur Verfügung. Es wird gelacht, gewickelt, gefragt, geschrien und am Schluss jeder Gruppe auch gemeinsam gejausnet.

Der Bedarf an ambulanter medizinischer und psychosozialer Behandlung und Begleitung von opioid-substitutierten Frauen durch die Schwangerschaft und post partum ist von zentraler Bedeutung in der Suchtmedizin.  Therapeutische Interventionen können helfen, das Risiko zu senken. Bisher Erfolg versprechende Ansätze stellen Interventionen dar, die eine feinfühlige Interaktion zwischen Müttern und Kleinkindern in Hochrisikogruppen fördern. Unser, seit Frühjahr 2014 laufendes Gruppenangebot für opioid-substituierte Mütter und ihre Babies wurde in Zusammenarbeit mit der Sucht– und Drogenkoordination Wien (SDW) entwickelt und wird gemeinsam umgesetzt. Die Kosten dieses Angebots trägt die SDW.

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