Individuelle Suchthilfe

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Neuigkeiten und Lesenswertes aus der Welt der Suchtprävention

snus

Brauchen Sie noch Feuer? Über neue und alte Nikotinprodukte

Seit dem letzten Schuljahr bekommen wir immer mehr Anfragen von Schulen zu alternativen Nikotinprodukten. Lehrkräfte berichten, dass Rauchen und der Konsum von Nikotinbeuteln, E-Zigaretten oder E-Shishas schon in der siebten Schulstufe ein großes Thema werden.

Aschenbrecher

Übers Rauchen reden - 10 Tipps für Eltern

Wenn die eigenen Kinder in ein bestimmtes Alter kommen, stellt sich für viele Eltern die Frage, wie sie mit ihren Kindern über Rauchen sprechen sollen und welche Haltungen sinnvoll sind, um zu verhindern, dass das eigene Kind mit dem Nikotinkonsum überhaupt erst beginnt. Ab dem Herbst bieten wir daher wieder kostenfreie digitale  Elternabende in Kooperation mit dem Institut für Suchtprävention Wien zu diesem Thema an.

Treffpunkt Raucherkammerl

Nikotin ist eine der meistkonsumierten Substanzen in Österreich. Trotzdem genießt sie eine Sonderstellung, auch im betrieblichen Kontext. Denn anders als die meisten Substanzen hat sie keinen Einfluss auf die Arbeitsfähig- oder Leistungsfähigkeit. Dennoch ist das Rauchen in vielen Betrieben ein heiß diskutiertes Thema.

Ein „PLUS“ für Schulen

„plus“ ist ein Präventionsprogramm für die 5. Bis 8. Schulstufe und wird seit 2009 in allen österreichischen Bundesländern umgesetzt. Im dritten Jahr, also der siebten Schulstufe, setzt das Programm den Schwerpunkt auf das Thema Nikotin. Durch gezielte Übungen setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Rauchen auseinander. Die Evaluation hat gezeigt, dass der Raucheinstieg dadurch ganz verhindert oder zumindest nach hinten verschoben werden kann.

kind mit Spielstangen

Suchtprävention für Kinder aus suchtbelasteten Familien

Das Leben vieler substanzabhängiger Eltern ist durch chronische psychosoziale, psychopathologische und sozioökonomische Schwierigkeiten gekennzeichnet. Diese Komplexität macht es schwierig den spezifischen Beitrag der Suchterkrankung im Hinblick auf die vorhandenen Ressourcen zur Erfüllung der Elternrolle zu entwirren.

Mitarbeiterin Jutta Korosec

Interview mit Jutta Korosec

Ein Interview mit Jutta Korosec, ärztliche Leiterin der IS Modecenterstraße, zu konsumierenden Schwangeren

Junge vor TV mit Konsole

„Ist mein Kind onlinesüchtig?“

Falls Sie sich diese Frage in letzter Zeit auch schon einmal gestellt haben, sind Sie damit offenbar nicht alleine. Wir veranstalten seit vielen Jahren regelmäßig digitale Elternabende zum Thema Onlinesucht.

Businessmann von Oben mit Laptop

Konsumierende Mitarbeiter_innen – was kann ein Betrieb leisten?

Wir entwickeln unter Miteinbeziehung der obersten Leitung, Führungskräften unterschiedlicher Ebenen mit direkter Personalverantwortung, dem Betriebsrat, der Arbeitsmedizin, der Personalabteilung und anderen Schlüsselkräften Stufenpläne oder Interventionsketten, die folgende Fragen beantworten: Wer spricht wann mit welchen Inhalten mit der betreffenden Person? Welche Maßnahmen werden vereinbart? Und wie unterscheidet sich das Vorgehen, wenn die Person einsichtig ist oder nicht?

Hand mit Kompass vor Bergsee

Tool Box: Unser Behandlungsprogramm für Klient_innen mit problematischem Cannabis-Konsum

Wie dem Europäischen Drogenbericht aus 2021 zu entnehmen ist, ist neben dem erhöhten Wirkstoffgehalt des Cannabis (aktuell zw. 20 – 28 % THC) auch die Zahl der Klient_innen gestiegen, die sich erstmalig im Zusammenhang mit Cannabis in Behandlung begeben haben. Diesen Trend haben wir im Verein Dialog bereits in den vergangenen Jahren beobachtet und zum Anlass genommen, ein spezifischeres Angebot für Cannabiskonsument_innen zu entwickeln.

Bozen

Über den Tellerrand geschaut – ein Blick in die Suchthilfe in Bozen

Vernetzung mit anderen Expert_innen ist in der Suchtprävention von hoher Relevanz. Es geht um einen Austausch über neue theoretische Konzepte, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Entwicklungen in den unterschiedlichen (Bundes-)Ländern in der Suchtprävention und Suchhilfe, aber auch in ganzen Gesellschaftssystemen. Der Austausch auf Fachtagungen war in den letzten zwei Jahren deutlich erschwert. Umso erfreulicher, dass in den Herbstferien 2021 eine Hospitation im Forum Prävention in Bozen, Südtirol, möglich war.

Jugendliche und Krise

Von einer Krise spricht man, wenn das seelische Gleichgewicht verloren geht, ausgelöst durch Lebensumstände, die von der Person mit den ihr zur Verfügung stehen Mitteln nicht bewältigt werden können. Eine Krise ist keine Krankheit. Dennoch braucht sie besondere Aufmerksamkeit.

Join(t)us!

Eine Beteiligungskampagne für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis21 Jahren

Weihnachtsfeier; Weihnachten; Alkohol; Rotwein

Kontaktlos feiern

...oder: wie betriebliche Weihnachtsfeiern virusresistent gestaltet werden können

Bei uns war lange Frühling...

... bis in der zweiten Septemberwoche unsere Dialog:Frühlingsakademie stattgefunden hat. Seit fünf Jahren bieten wir nun in dem bewährten Format zehn Workshops und drei Vorträge rund um das Thema Sucht in einer Woche an, die in unserem Kinoevent ihren Höhepunkt findet.

Banane mit Kussmund

Pornografie und Sucht – das doppelte Tabu

Schauen Sie gerne Pornos?
Nein, diese Frage eignet sich nicht unbedingt für Party-Smalltalk. Während prinzipiell das Sprechen über Sexualität nur in gewissen Settings akzeptiert wird, bleibt Pornografie ein absolutes Tabu. Kaum jemand würde sich gerne outen. Wir sprechen darüber.

Endlich wieder Kreide an den Händen

Freitag früh, ich gehe mit einer großen Tasche voller Materialien für unsere Workshops auf eine Schule zu, in der wir nach langen Monaten der Onlineseminare nun wieder live mit Schüler_innen arbeiten können. Neben mir strömen die Schülerinnen und Schüler ins Schulgebäude und plaudern dabei über Alltägliches. Ein vertrautes Gefühl und viel Normalität begleiten mich zum Treffpunkt mit meinen Kolleg_innen. Am Programm steht ein Parcours mit vier interaktiven Stationen, den die Schüler_innen heute durchlaufen werden.

Pausen dürfen sein

Pausen bestimmen unseren Alltag und viele behaupten, sie machten das Leben erst lebenswert. Umso erstaunlicher ist, dass wenig Aufmerksamkeit auf die Unterbrechung unseres Arbeitsalltags gelegt wird.

Ananas im Wasser

School’s out for summer

Niko war im letzten Jahr kaum in der Schule. Er wäre durchaus gerne hingegangen. Nicht, weil ihn der Unterricht so besonders interessieren würde, aber weil er Zeit mit den Freunden und Freundinnen in seiner Klasse haben will. Weil er am Schulweg eine Zigarette rauchen kann, ohne, dass es seine Eltern mitbekommen. Wie können Lehrerinnen und Lehrer Jugendliche wie Niko auch im Sommer unterstützen? Die Antwort wird Sie vielleicht überraschen...

vintage telefon

Bei Anruf Sucht

Neben der Seminartätigkeit zählen Beratungen zum Kerngeschäft der Suchtprävention und Früherkennung
Das Servicetelefon der Suchtprävention und Früherkennung stand am Anfang der Gründung des Standorts: Aus der Servicestelle für Schulen wurde bald eine Anlaufstelle für Menschen aus unterschiedlichen Bereichen – und mit unterschiedlichen Fragestellungen. Gerade während der Pandemie erlebten wir eine Zunahme an Kontakten. Jetzt freuen wir uns, wieder verstärkt persönliche Beratungen anbieten zu können.

Baby auf Brücke

Mutter-Kind Gruppe

Muttersein wirft immer wieder viele Fragen auf. Die Mutter-Kind-Gruppe richtet sich an suchtmittelabhängige Mütter mit ihren Kindern rund um das erste Lebensjahr. Ziel dieses Projektes ist, die gesunden Lebensjahre (psychisch/physisch) einer Hochrisikogruppe (Kinder aus suchtbelasteten Familien) durch die Stärkung zielgerichteter Gesundheitsförderung zu erhöhen. Dies beinhaltet die Stärkung elterlicher Kompetenz, um eine sichere Bindung zwischen Kind und Mutter zu fördern.

Kind mit Wassermelone

Kleiner Leuchtturm

Der kleine Leuchtturm ist ein innovatives, theoriegeleitetes Angebot für fremduntergebrachte und nicht fremduntergebrachte Kinder aus suchtbelasteten Familien zwischen sieben  und zwölf Jahren. Die nächsten Gruppen starten im Herbst, nehmen Sie schon jetzt mit uns Kontakt auf!

Hängematte

Superheroes - Selbstoptimierung in Ausbildung und Beruf

In einer Gesellschaft, in der Leistung, Erfolg und Sich-darstellen-Wollen hohe Prinzipien sind, ist es nicht verwunderlich, dass der Konsum von leistungssteigernden Substanzen im Kontext Ausbildung und Beruf in den Fokus rückt. Die Suchtprävention und Früherkennung des Verein Dialog beschäftigt sich seit einigen Jahren mit diesem Thema und mit der Frage, welche Form der Selbstoptimierung gesellschaftlich toleriert oder sogar gefördert wird.

Präsenzschulung oder Webinar – eine Entscheidungshilfe

Vor März 2020 fanden unsere Workshops live in Schulungsräumen statt. Nach März 2020 vermittelten wir unsere Inhalte in Webinaren. Zwar wissen wir noch nicht, wann es so weit sein wird, aber hoffentlich bald wird sich die Frage stellen, welche Form für bestimmte Inhalte passt. Wofür entscheiden Sie sich? Wir wollen jetzt schon mit Ihnen Vor- und Nachteile reflektieren.

Jugendlicher schaut in den Himmel

Soziale Verbundenheit im Distance Learning

Die Schule als Ort des Lernens ist sicher noch lange nicht durch die digitale Revolution ersetzt worden. Aber noch weniger ersetzbar ist die Schule als Ort der Begegnung. Kinder und Jugendliche brauchen die soziale Interaktion untereinander genauso wie den Austausch mit den Lehrkräften. Wie wir als Suchtprävention da auch noch anknüpfen wollen, lesen Sie hier:

Donner.Wetter.Sucht: neuer Podcast für Eltern und Erziehende

Vielleicht haben Sie es schon gehört? In Zusammenarbeit mit dem Institut für Suchtprävention Wien haben wir einen Podcast für Eltern und Erziehende ins Leben gerufen. Ein paar spannende Folgen sind schon erschienen. Zum Beispiel gehen wir den Frage nach, ab wann das erste Bier ok ist, ob man seinem Kind das Handy wegnehmen soll oder ob man beim ersten Joint des Kindes vielleicht sogar dabei sein soll? Hören Sie rein und lesen Sie hier noch ein paar Hintergrundinformationen:

Arbeitslosigkeit und Sucht

Dass Beschäftigungslosigkeit einen Risikofaktor für eine Suchterkrankung darstellt, ist hinlänglich bekannt und gut beforscht. Daraus resultierten schon früh spezielle Programme der EU. So entstand 1996 das Projekt „Needles or Pins“, heute der Standort „Sucht und Beschäftigung“, in dem Menschen mit einer Suchterkrankung (wieder) an den Arbeitsmarkt herangeführt werden. Doch auch für die Suchtprävention gilt es, Arbeit und Beschäftigung mitzudenken.

Männerhand mit Uhr schreibt in Notizbuch

Suchtprävention im arbeitsmarktpolitischen Kontext (SUPArb) - Ein Angebot wird zwölf Jahre alt

2009 wurde mit SUPArb zur Schulung von Trainer_innen im arbeitsmarktpolitischen Bereich ins Leben gerufen. Seitdem wurde es von zahlreichen Einrichtungen genutzt und kontinuierlich weiterentwickelt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Mitarbeiter_innen werden zu einem alltagsrelevanten wichtigen Thema geschult, ohne dass der Einrichtung Kosten entstehen. Was Sie sonst noch zu SUPArb wissen sollten, lesen Sie hier.

Vortragsreihe für Eltern

  • Was Sie schon immer über Sucht wissen wollten
  • Familien in der Covid-Krise?! – Infos & Tipps für Eltern
  • Onlinesucht? - Familie im Netz
  • Kiffen denn eh alle?
gefroerene Winterbeeren

Alles bleibt anders

Wie gerne würden wir als Einleitung zu diesem Newsletter Covid 19 nicht erwähnen. Doch leider ist das Virus nach wie vor so präsent und dominant, dass es eine Verleugnung wäre, das Thema auszusparen.

Mädchen Homeschooling

Die Buhlschaft

Spiele und soziale Medien wie TikTok, Instagram oder Youtube sind schon seit vielen Jahren Teil des Familienalltags. Manche Eltern machen sich große Sorgen, welche Auswirkungen der Onlinekonsum auf die Gesundheit ihrer Kinder haben wird.

Hyacinthen vor der Blüte

Suchtprävention mit Jugendlichen

Die nachhaltige Verankerung von Suchtprävention an den Schulen ist uns ein großes Anliegen. Deshalb sind wir stets darum bemüht, nicht nur die Schülerinnen und Schüler zu erreichen, sondern auch die Multiplikator_innen wie Lehrpersonen, Schulpsycholog_innen, -Ärzt_innen und Direktor_innen.

Schreibmaschine mit Text "e-learning"

Alles Web oder was?

Manche Dinge entwickeln sich behutsam und mit viel Bedacht. Andere werden im Rahmen eines Projekts geplant, schrittweise abgearbeitet und anschließend evaluiert. Und dann gibt es die Veränderungen, die sich spontan aus der Not ergeben. Der Umstieg auf virtuelle Konferenzen und Seminare etwa, wenn auf Grund einer Pandemie persönliche Kontakte eingeschränkt sind.

Herbst ist der neue Frühling

Es wäre sehr schön gewesen: ein lauer Frühlingsabend, wie gewohnt zufriedene und entspannte Besucher_innen vorm Gartenbaukino, die gemeinsam den Höhepunkt der Frühlingsakademie 2020 ausklingen lassen. Aber wir bleiben optimistisch! Warum, das lesen Sie hier.

Person tippt auf Laptop Tastatur

Neues Angebot für Betriebe: Webinar „Sucht am Arbeitsplatz – Privatsache, Tabu oder Leitungsaufgabe?“

Gemeinsam mit dem Institut für Suchtprävention der Sucht und Drogenkoordination Wien hat der Verein Dialog ein offenes zweitägiges Gesprächsführungsseminar für Führungskräfte, Personalmanager_innen und andere Schlüsselpersonen im Betrieb entwickelt und bereits mehrfach erfolgreich abgehalten. Um Ihnen das Thema auch im Homeoffice näherbringen zu können, haben wir ein neues Format entwickelt.

Schüler_in sitzt am Tisch

Blitzlichter für die schulische Suchtprävention

Wie kann schulische Suchtprävention in Zeiten von distance learning und Homeschooling gelingen? Hier finden Pädagoginnen und Pädagogen ein paar Tipps, um Schüler_innen gut durch diese Zeit zu begleiten.

Welle

Was die Krise mit uns macht

"Aus psychopathologischer Sicht ist die gegenwärtige Pandemie eine neue Form von Stressor oder Trauma für die Menschen. Sie wurde bereits mit Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Tsunamis verglichen. [...] Im Moment kann kein Ende der Pandemie abgesehen werden, somit bleibt die Bedrohung über einen ungewissen Zeitraum immanent erhalten." Eine Analyse von Nadja Springer

Jeanstasche mit kleiner Alkoholflasche

Betriebliche Suchtprävention – ausgerechnet jetzt?

Covid 19 stellt viele Betriebe vor besondere Herausforderungen. Manche kämpfen ums Überleben, andere mit der Bürokratie in Bezug auf Förderungen. Mitarbeiter_innen sind in Kurzarbeit, Jobs wackeln und diejenigen, die arbeiten, müssen sich auch mit Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz auseinandersetzen. Homeoffice ist das neue Zauberwort, doch die damit verbundenen Herausforderungen sollten nicht unterschätzt werden.
roter Cocktail, Alkohol

Krisenhelfer Alkohol

Eine der vielen Fake-News, die uns in der Corona-Krise begleiten, besagt, dass man das Virus mit dem Konsum von hochprozentigem Alkohol in großer Dosis bekämpfen könne.

Jugendlicher mit Konsole

Neue Normalität und alte Regeln

Jahrelang haben wir uns um einen maßvollen Umgang mit digitalen Medien bemüht. Wir haben unseren Kindern nur eine begrenzte Zeitspanne am Tablet erlaubt. Nur zwei Folgen der Lieblingsserie, nur drei Matches im Lieblingsspiel.

Onlineteamsitzung der SPF

Und plötzlich war alles anders

Anfang März 2020 hat uns in der Suchtprävention und Früherkennung vor allem eines beschäftigt: unsere vollen Terminkalender für die nächsten Monate.

Foto: student

Frühlingsakademie-Banner