Individuelle Suchthilfe

Familie

hands; hände

Suchtprävention ist nicht nur Thema der Schule oder des Betriebs, die Familie ist eine der wichtigsten Lebenswelten für Kinder und Jugendliche und spielt daher eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Lebenskompetenz. Wir wollen Familien in allen Phasen unterstützen: durch Frühförderung der Babys unserer Klientinnen, durch die Arbeit mit Kindern aus suchtbelasteten Familien, durch informative Elternabende und auch im Einzelgespräch, wenn schon Probleme aufgetreten sind.

Da jede Familie anders ist, sind auch unsere Angebote individuell gestaltbar. Wir sind gerne für Sie da und helfen Ihnen, den richtigen Rahmen zu finden, damit Suchtprävention auch in Ihrer Familie gelingen kann.

Elternabende

Die erste Konfrontation mit den Themen "Sucht" oder "Konsum" wirft oft viele Fragen auf. Wir möchten Ihnen helfen, diese zu beantworten.

Kleiner Leuchtturm

„Kleiner Leuchtturm“ ist ein Gruppenangebot, das Kindern aus suchtbelasteten Familien zwischen 8 und 12 Jahren die Möglichkeit bietet, über die Suchterkrankung der Eltern, aber auch über andere Themen, die sie beschäftigen, zu sprechen.

Projektleiterinnen

Mag. Nadja Springer ist Klinische- und Gesundheitspsychologin und Psychotherapeutin im Verein Dialog.
„Jahrelange Erfahrung in der Suchtprävention und Suchtbehandlung haben mir gezeigt, wie wichtig Angebote für Kinder aus suchtbelasteten Familien sind, die sich an die Gefühls- und Erlebenswelt der Kinder richten. Neben einem respektvollen Umgang mit den Kindern ist eine klare Information über die Suchterkrankung der Eltern wichtig, um die psychische Entwicklung gut zu unterstützen.“

Kontakt

Mag.a Barbara Hasenöhrl ist Klinische- und Gesundheitspsychologin und Psychotherapeutin am Institut für Erziehungshilfe, Child Guidance Clinic.
„Die immer wieder ganz eigene Art, wie Menschen, egal ob Kinder oder Erwachsene, mit der Welt und ihrer persönlichen Wirklichkeit umgehen, lässt mich jedes Mal auf's Neue ganz genau hinsehen. Wie sieht die Welt meines Gegenübers aus? Wenn man sich in einer Gruppe trifft, kann man darüber hinaus auch noch feststellen, welches Erleben vielleicht gar nicht so anders ist oder, dass man von einer Gruppe, die Ähnliches erlebt, verstanden werden kann. So ein 'kleiner Leuchtturm' kann Stabilität und Zutrauen in das eigene Leben geben.“

Foto: hands

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