Soziale Softwareentwicklung - Interview mit Harald Gantioler
Harald, du bist Programmierer und seit 2012 im Dialog. Was hat dich damals zu uns gebracht?
Harald: Ich habe damals mit einem ehemaligen Zivildiener im Dialog als selbstständiger Software-Entwickler zusammengearbeitet. Gemeinsam hatten wir schon kleinere Projekte für den Dialog umgesetzt. Mit der Einführung des neuen Dokumentationstools Dialog:Easy und dem Weggang des bisherigen Datenteams wurde ich gefragt, ob ich mir eine Anstellung vorstellen könne. Die Hauptaufgabe dabei war die Weiterentwicklung von Dialog:Easy.
Wie unterscheidet sich das Arbeiten im Sozialbereich im Vergleich zur Privatwirtschaft, wo du vorher tätig warst?
Harald: Die Prozesse sind in der Privatwirtschaft stabiler bzw. einfacher, zumindest in dem Bereich, in dem ich tätig war. Sobald es um Menschen und nicht mehr um Waren geht, werden abzubildende Prozesse komplexer. Das Thema Abrechnung von Leistungen ist im Sozialbereich eine eigene Herausforderung.
Wie kann man sich die Arbeit als Programmierer im Dialog vorstellen, was sind deine Aufgaben?
Harald: Ganz klar ist meine Rolle nicht abgrenzbar: Einerseits bin ich für die Software-Entwicklung zuständig, andererseits aber zum Teil auch für die Serverwartung der dort laufenden Applikationen.
Dazu kommen der Support und Bereiche, die ich 2012 noch gar nicht auf dem Schirm hatte, wie Datenanalyse und -integration und Reporting. Insgesamt ist durch diese Vielfalt der Aufgaben wie bei vielen Mitarbeiter_innen im Dialog die Priorisierung eine große Herausforderung.
Dafür wird es aber auch nicht langweilig.