Individuelle Suchthilfe

Frühstück für Betriebe

Inzwischen hat das Betriebsfrühstück einen fixen Platz im Dialog-Jahreskalender und so konnte die Leiterin der SPF, Lisa Wessely, auch heuer wieder zahlreiche interessierte Gäste aus unterschiedlichen Unternehmen begrüßen. In entspannter Atmosphäre konnten sie nicht nur ein zweites Frühstück genießen, sondern sich auch über ihre Erfahrungen mit betrieblicher Suchtprävention austauschen.

Den Anfang machte wie immer ein Gespräch mit einem unserer KooperationspartnerInnen. Diesmal stand Mag. Josef Cser von den Wohnpartnern Rede und Antwort, mit dem der Dialog Schulungen von Führungskräften und operativen MitarbeiterInnen umgesetzt hat. Suchtprävention auf allen Ebenen war auch das Schwerpunktthema: Einerseits wurde dadurch die Bedeutung unterstrichen, unterschiedliche Gruppen in einem Betrieb zu erreichen, andererseits wurde auch auf den persönlichen Nutzen hingewiesen, den TeilnehmerInnen auch in ihren privaten Rollen z.B. als Elternteile aus Veranstaltungen ziehen können. Doch auch ein anderer Aspekt wurde von Mag. Cser betont: Die Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht stärkt nicht nur Führungskräfte in ihrer Rolle und kommt MitarbeiterInnen als mögliche Betroffene zugute , sondern stärkt sie auch den Umgang mit konsumierenden oder beeinträchtigten KundInnen. In der anschließenden Diskussion berichteten die TeilnehmerInnen von ihren eigenen Erfahrungen und auch hier wurde deutlich, dass das Thema  Sucht in unterschiedlichen Kontexten von Relevanz ist.

Über Sucht zu sprechen, ist in jedem Fall ein wichtiger erster Schritt in Richtung (betrieblicher) Prävention. Dass das Betriebsfrühstück dazu einen geeigneten Rahmen bietet, wurde uns am Ende des Vormittags von unseren Gästen rückgemeldet. Selbstverständlich werden wir die Tradition des Betriebsfrühstücks auch im kommenden Jahr fortsetzen.

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