Soziale Einrichtungen und Suchtprävention
Viele Organisationen, Vereine und Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen, aber auch im arbeitsmarktpolitischen und im Bildungsbereich, arbeiten tagtäglich mit suchtgefährdeten oder suchtkranken Personen.
Wir bieten Ihnen und Ihren Mitarbeiter_innen Workshops und Beratungsgespräche an, um Sie in Ihrem Arbeitsalltag durch unser Know-How aus der praktischen Suchtarbeit zu unterstützen.
Ziel ist es, Sie im Umgang mit dem Thema Sucht zu stärken und Möglichkeiten der Intervention und Prävention kennen zu lernen – damit Sie für Ihre Kund_innen auch beim Thema Sucht ein professionelles Gegenüber sein können.
Weiterbildung zum Thema Sucht
Bei Transitarbeitskräften (TAK) handelt es sich häufig um Menschen mit einer längeren Absenz vom Arbeitsmarkt mit unterschiedlichen Problemlagen. Arbeitslosigkeit, insbesondere Langzeitarbeitslosigkeit kann eine psychische Belastung darstellen und psychiatrische Erkrankungen, etwa Depressionen, auslösen. Dies geht häufig Hand in Hand mit dem Thema Sucht. Die gestiegene allgemeinen Belastungen wirken sich dazu noch zusätzlich aus.
Ziel des Angebots ist es daher, Teilnehmer_innen von SÖBs/GBPs über das Thema psychische Gesundheit und Sucht zu informieren, präventiv mit ihnen zu arbeiten und ihnen Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Damit sollen das Gesundheitsbewusstsein und damit die Chance auf nachhaltige Reintegration auf den Arbeitsmarkt erhöht werden.
Workshops für Transitarbeitskräfte (TAK)
- Psychische Gesundheit (TAK1)
- Sucht mit dem Schwerpunkt Alkohol (TAK2)
- Psychische Gesundheit und Sucht für Frauen (TAK3)
Workshops für Schlüsselarbeitskräfte (SAK)
- Psychische Belastungen bei Klient_innen (SAK1)
- Umgang mit Sucht (SAK2)
- Gesprächsführung (SAK3)
- Null Bock – Arbeit mit unmotivierten Klient_innen (SAK4)
- Psychohygiene und Selbstfürsorge für Mitarbeiter_innen (SAK5)
- Psychische Gesundheit und Sucht bei Frauen (SAK6)
- Krisen und Krisenintervention (SAK7)
Kontakt und Terminvereinbarung: barbara.waidhofer@dialog-on.at
Trauma und Sucht sind oft eng miteinander verknüpft. Eine der häufigsten komorbiden Störungen bei Suchterkrankungen ist die (komplexe) Posttraumatische Belastungsstörung. In diesem zweitägigen Seminar vermitteln wir grundlegendes Wissen zur Psychotraumatologie und zu den Zusammenhängen zwischen Sucht und Trauma.
Den Fokus legen wir auf den Umgang mit Klient_innen, die an einer Traumafolgestörung leiden und beschäftigen uns mit Stabilisierungstechniken, Methoden zur Selbstberuhigung und Psychoedukation sowie der Umgang mit Craving,
Triggern, Rückfallprophylaxe und Dissoziation. Wir geben einen Einblick in traumakonfrontative Methoden und unterschiedliche Phasen einer Traumatherapie sowie deren Möglichkeiten und Grenzen.
Ein Reflexionstreffen nach zwei Monaten bietet der Gruppe die Möglichkeit, das Gelernte zu festigen, offene Fragen zu klären und Praxisbeispiele zu reflektieren.
Termine und Anmeldung: https://www.dialog-on.at/events
Wie gehen wir als Therapeut_innen damit um, wenn Suchtmittel den Therapiealltag begleiten? Ob geplanter Konsumstopp oder das Schwanken zwischen abstinenten Phasen und Rückfällen – die Begleitung von Klient_innen mit
Substanzkonsumstörungen fordert uns fachlich und menschlich heraus.
Diese 1,5-tägige Fortbildung bietet Ihnen den Raum, Ihr therapeutisches Repertoire zu erweitern und Sicherheit
im Umgang mit diesem komplexen Thema zu gewinnen. In dieser praxisnahen Fortbildung schlagen wir die Brücke
zwischen Theorie und therapeutischem Alltag.
Wir betrachten unterschiedliche Menschenbilder und
Suchtätiologien und setzen diese in Bezug zu Ihrem individuellen therapeutischen Selbstverständnis.
Termine und Anmeldung: https://www.dialog-on.at/events
Supervision & Teamberatung Sucht
Der Umgang mit Sucht stellt Fachkräfte oft vor besondere Herausforderungen – fachlich, im Umgang und auch persönlich. Diese Supervision bietet Raum, um eigene Erfahrungen aus der Praxis zu reflektieren, konkrete Fälle einzubringen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Neben der gemeinsamen Fallarbeit werden zentrale Aspekte von Suchtentstehung, Dynamiken von Abhängigkeit sowie die professionelle Rolle der Teilnehmer_innen reflektiert. Ziel ist es, mehr Sicherheit im Umgang mit Betroffenen zu gewinnen, Warnsignale frühzeitig zu erkennen und die eigenen Grenzen sowie Ressourcen in der Arbeit mit suchtbelasteten Menschen bewusst wahrzunehmen.
Zielgruppe
Das Angebot richtet sich an alle Personen, die beruflich mit dem Thema Sucht zu tun haben und speziell an Mitarbeiter_innen aus dem Sozial- und Gesundheitswesen.
Dauer
2 UE
Termine und Anmeldung: https://www.dialog-on.at/events
Suchterkrankungen und psychische Erkrankungen können die Arbeit mit Personen im Sozial- und Gesundheitswesen
erschweren. Durch Kompetenz und professionellen Umgang mit diesen Themen profitieren sowohl Mitarbeiter_innen als auch Klient_innen.
Wir bieten:
Teamberatung
Workshops
Krisenintervention
Gemeinsames Erarbeiten konkreter Vorgangsweisen
Schwerpunkte:
Sucht und Früherkennung
Mentale Gesundheit
Umgang mit konsumierenden oder psychisch erkrankten Personen
Für Mitarbeiter_innen, die sich in Ihrer Einrichtung auf das Thema Sucht spezialisieren möchten, empfehlen wir unseren „Praxisorientierten Lehrgang Sucht“.
Kontakt und Terminvereinbarung: spf@dialog-on.at
Geförderte Angebote
Neben dem Praxisbuch und einer Fortbildung für Mitarbeiter_innen der Behindertenhilfe gibt es mit einem Infonachmittag (2 Stunden) ein ergänzendes Angebot, in dem Menschen mit Einschränkungen in ihren Einrichtungen auf Expert_innen aus dem Suchtbereich treffen („meet the experts“). Methodisch wie auch sprachlich sind diese niederschwelligen Infonachtmittage auf die Zielgruppe abgestimmt mittels Einfacher Sprache und Übungen aus dem Praxisbuch.
Mitarbeiter_innen der Behindertenhilfe (z.b. Wohnbetreuer_innen, Arbeitsanleiter_innen) wie auch Selbstvertreter_innen können sich an den Dialog wenden. In einem Vorgespräch wird der genauere Bedarf erhoben und notwendige weitere Angebote wie z.B. Konnex geklärt. Teilnehmende Einrichtungen erhalten zur Vorbereitung das Praxisbuch und die Broschüren in Leichter Sprache vorab zugesandt.
Das Programm SUPArb richtet sich an Organisationen, die AMS-finanzierte Beratungen, Trainings und Ausbildungen für arbeitsuchende Menschen anbieten. Es wurde in Kooperation von Dialog und dem Institut für Suchtprävention Wien erarbeitet.
SUPArb besteht aus mehreren Teilen, die aufeinander aufbauend sind:
- E-Learning: in einem 30-minütigen Lehrvideo erhalten Sie einen Überblick über das Suchtbasiswissen.
- Eintägiges Grundlagenseminar "SUPARb - Suchtprävention im arbeitsmarktpolitischen Kontext"
- Eintägiges Aufbaumodul "SUPArb - Gesprächsführung mit konsumierenden Personen" bzw. "Psychische Erkrankungen"
Die Seminare werden betriebsübergreifend angeboten. Nächste Termine siehe: Veranstaltungen.
Ab 10 Personen führen wir auch gerne eine inhouse-Schulung bei Ihnen (oder in unserem Seminarraum) durch.
SUPStart ist ein Programm für Lehrlinge sowie für junge Menschen, die Unterstützung auf Ihrem Weg in den Arbeitsmarkt benötigen ("Ausbildungsfit"). Das Programm wurde in Kooperation von Dialog und dem Institut für Suchtprävention Wien entwickelt.
Weitere Infos siehe: https://sdw.wien/angebot/praevention/supstart
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, rufen Sie uns an unter: +43 1 205 552 500 oder schreiben Sie uns an: spf@dialog-on.at
Ansprechpersonen
Lisa Wessely
Hervorragende fachliche Inputs
Seit mehreren Jahren bieten wir ein Weiterbildungsseminar zur Suchtprävention für unsere Leitungen und Mitarbeiter:innen an, das vom Verein Dialog durchgeführt wird. Wir schätzen die hervorragenden fachlichen Inputs, die anschaulichen Beispiele und praktischen Übungen sowie die sehr interessanten und partizipativ gestalteten Schulungen. Die ausgezeichnete Zusammenarbeit und die fundierten und praxisnahen Inhalte machen dieses Seminar zu einem wichtigen Bestandteil unserer Präventionsarbeit. Denn die aktive Suchtprävention ist für uns als Arbeitgeber:innen ein wichtiges Thema.

Mag. Wolfgang Bamberg, Stv. Geschäftsführer - Jugend am Werk
Wichtige Impulse für Veränderung
Alle HABIT-Führungskräfte und unsere Health Angels haben im Rahmen unseres BGF-Schwerpunkts „Sucht(prävention) am Arbeitsplatz“ einen maßgeschneiderten Workshop von Dialog besucht. Vielen Dank für den kompetenten und praxisnahen Input! Besonders das etwas andere Rollenspiel mit Gruppendiskussion wurde als sehr hilfreich empfunden. Der Workshop hat uns nochmals deutlich gemacht, welche wichtige Funktion Arbeitgeber*innen bei der Suchtprävention und -begleitung haben, da wir dadurch wichtige Veränderungsimpulse bei den Betroffenen setzen können.

Andreas Kauba, MBA, HABIT - Haus der Barmherzigkeit Integrationsteam GmbH
Auswahl an Einrichtungen, mit denen wir in den letzten Jahren zusammengearbeitet haben:
- Arbeitskreis Noah
- AWZ Aus- und Weiterbildungszentrum Soziales Wien GmbH
- BBRZ
- BFI Berufsförderungsinstitut Wien
- BFI Burgenland
- Bundesministerium für Finanzen
- Bundesministerium für Justiz
- Caritas
- Caritas Obdach und Wohnen
- Caritas Personalentwicklung
- Diakonie Haus Albern
- Eltern für Kinder Österreich
- European Parents Association
- FAB - Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung
- fairplay MA13
- Familiengerichtshilfe Wien
- Freiwilliges Soziales Jahr
- Haus R3
- Integrationshaus
- Interface
- IP Center
- Juca
- Jüdisches berufliches Bildungszentrum
- jugend am werk
- Kapsch Partner Solutions GmbH
- Kinderfreunde - Bildungszentrum
- Lebenshilfe Dresdnerstraße
- LKH Tulln
- MA 11 - Wiener Kinder- und Jugendhilfe
- Magistrat der Stadt Wien MA 17
- Österreichisches Jugendrotkreuz
- Plattform Elterngesundheit
- Pro Mente Wien
- Pro Vita Bildungsgmbh
- Produktionsschule Spacelab
- Produktionsschule Vienna
- ProSoz Wien
- Rotes Kreuz Case Management
- Samariterbund
- Soziale Dienste der Adventmission
- Verein Oase
- Verein Wiener Jugendzentren
- Weidinger & Partner
- wienwork
- WIENXTRA - Institut für Freizeitpädagogik
- Wohnpartner
- Zeit!raum
Stornobedingungen: Stornierungen bis 30 Tage vor der Veranstaltung sind kostenfrei. Zwischen 30 und 14 Tagen vor der Veranstaltung werden 50 % der Workshopkosten in Rechnung gestellt, bei Stornierungen ab 14 Tagen vor der Veranstaltung werden 100% der Workshopkosten verrechnet.
Zahlungsbedingungen: prompt nach Rechnungserhalt.